OtopexieDie meisten Kinder sind vor dem ersten Schultag sehr nervös. Besonders wenn sie noch nicht viele oder vielleicht sogar gar keine Kinder in derselben Klasse kennen, sind sie sehr aufgeregt. Auch wenn es in dem Alter meistens noch nicht so deutlich ist, machen sie sich oft Sorgen, ob sie neue Freunde finden werden, und ob sie von den anderen Kindern so akzeptiert werden, wie sie sind. Besonders Kinder mit abstehenden Ohren haben Angst vor Hänseleien. Deswegen sollten sich Eltern, deren Kinder ihre abstehenden Ohren als störend empfinden, überlegen, ob diese nicht korrigiert werden sollten. Die dazu nötige Otopexie kann mittlerweile meist komplikationsfrei und einfach erfolgen. Theoretisch könnte sie sogar unter Lokalanästhesie erfolgen, aufgrund der Aufregung der Kinder wird sie trotzdem oft in Vollnarkose durchgeführt. Durch verschiedene Techniken, bei denen der Knorpel eingeschnitten, angenäht oder eingeritzt wird, kann die Ohrstellung schnell korrigiert werden, wobei die Risiken mittlerweile schon sehr minimiert werden können. Kinder die deren abstehenden Ohren vollkommen tolerieren werden wahrscheinlich auch in der Schule keine Probleme damit haben. Wenn aber das Kind selbst seine Ohren als störend oder gar hässlich empfindet, könnte es in der Schule zu Ablehnung, Isolation, Hänseleien und Minderwertigkeitskomplexen kommen. |