Oberarmstraffung

Besonders wenn im Erwachsenenalter viel Gewicht verloren wurde, sind deutliche Folgen sichtbar. So kann sich das Bindegewebe nicht ausreichend zurückbilden, weswegen Hautlappen übrig bleiben, die dann mehr oder weniger vom Körper herunterhängen. Im Gegensatz zu Bauch und Oberschenkeln, die man größtenteils mit Kleidung kaschieren kann, sind die Oberarme das ganze Jahr über sichtbar und können kaum kaschiert werden.

Abhilfe schafft in diesem Fall nur die Oberarmstraffung. Diese Operation wird meistens unter Vollnarkose durchgeführt, was einen stationären Aufenthalt von ein bis zwei Tagen notwendig macht. Dabei wird überschüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt. Die Narben der Operation befinden sich an der Innenseite des Oberarmes, wodurch sie meistens sehr unauffällig sind.

Nach der Operation sollte man noch vier bis fünf Tage die Bandagen belassen. Dann können diese entfernt werden, das Tragen eines Kompressionsärmels wird aber für mehrere Wochen empfohlen. Dadurch kann sich das Gewebe an die neue Form gewöhnen, wodurch ein besonders gutes Ergebnis erzielt werden kann. Außerdem kann so die Schwellung schneller zurückgehen.

Jedoch fällt man nicht die ganze Zeit im Beruf aus. Die Arbeitsunfähigkeit kann meistens auf fünf bis sieben Tage reduziert werden, sofern die Arbeit keine besondere körperliche Belastung erfordert. Sport sollte nämlich erst nach mehreren Wochen betrieben werden.