Mesotherapie

In der menschlichen Entwicklung entsteht der Embryo aus drei so genannten Keimblättern, dem Ektoderm, Mesoderm und Endoderm. Aus dem Mesoderm entsteht das Binde- und Stützgewebe, das in der Mesotherapie vorrangig betrachtet wird. Hierbei werden kleine Mengen an bestimmten Substanzen in das Bindegewebe injiziert, um zum Beispiel Schmerzen zu beseitigen. Diese Art der Therapie entstand vor etwa 50 Jahren in Frankreich. Vor etwa sechs Jahren wurde sie auch in der Allgemeinmedizin des deutschsprachigen Raumes langsam verbreitet. In der ästhetischen Medizin ist diese Methode schon länger bekannt.

In der Schönheitsmedizin werden vor allem Cellulite, Haarausfall, Bindegewebsschwächen und Falten behandelt. Dabei werden durch eine besondere Technik Nährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Hyaluronsäure oder Aminosäuren punktgenau injiziert. Dadurch wird der Zellstoffwechsel optimiert und auch die Kollagenproduktion gefördert. Dieses ist nämlich ein Hauptbestandteil des Stützgewebes, da es straffend und haltend wirkt.

In der Allgemeinmedizin können alle möglichen Arten von Schmerzen, egal ob akut oder chronisch behandelt werden. Außerdem kann das Immunsystem aktiviert werden, Folgen von Stress und Belastung gemindert werden und die Heilung von Sportverletzungen aktiviert werden. Wichtig ist jedoch, dass man sich nur von gut ausgebildeten Ärzten, mit einem entsprechenden Zertifikat behandeln lässt, da es sich um eine spezielle und genau Injektion von sehr kleinen Mengen von Wirkstoffen handelt.