MastopexieWährend sich das Bindegewebe in der Pubertät erst richtig bilden und auch ausdehnen muss, um die neuen Rundungen zu ermöglichen, wird dieses im restlichen Verlauf des Lebens stark belastet. Es muss nämlich nicht nur die erhöhte Schwerkraft, die Sport mit sich bringen kann, bewältigen, sondern sich in der Größe auch variieren können. So kommt es in der Schwangerschaft meist zu einer beträchtlichen Vergrößerung der Brüste, wogegen sie danach oftmals kleiner werden, als sie vor der Schwangerschaft waren. Früher oder später kommt es dann bei vielen Frauen zu einer schlaffen, hängenden Brust. Da dies nicht nur gegenüber dem anderen Geschlecht negativ auffallen kann, sondern auch dem eigenen Selbstwertgefühl abträglich sein kann, entscheiden sich manche Frauen zu einer Mastopexie, also einer Bruststraffung. Diese zwei bis dreistündige Operation wird meistens unter Vollnarkose durchgeführt. Je nach Operationstechnik und Straffungbedarf entstehen verschiedene Narben. Eine Narbe legt sich direkt um die Brustwarze. Von der aus geht entweder eine senkrecht nach unten, oder waagrecht zur Seite weg. Bei sehr schwachem Bindegewebe können auch zwei waagrechte Narben nötig sein. Damit diese nicht so gut sichtbar sind, darf das Narbengewebe ein halbes Jahr lang nicht direkt mit Sonne bestrahlt werden. Außerdem sollten sie mit speziellen Cremes gepflegt werden. |