Kinnkorrektur

Neben der Symmetrie der Augen und der Wangenknochen ist besonders die Kinnform für das Aussehen des Gesichtes ausschlaggebend. Auch wenn es meistens ignoriert und wenig betrachtet wird, kann ein verändertes Kinn die Gesamterscheinung stark verändern. Doch Operationen am Kinn haben nicht immer nur einen rein plastischen Zweck. Denn bei manchen Fehlbildungen der knöchernen Strukturen kann es auch zu einer Beeinträchtigung der Kau-, Atem- oder Sprechfunktion kommen. Diese können zwar im Wachstum zu einem gewissen Teil konservativ behandelt werden, nach Abschluss der Wachstumsphase muss jedoch noch eine operative Korrektur erfolgen.

Oft behandelt wird das so genannte fliehende Kinn. Dies liegt vor, wenn ein zu kleines Kinn vorhanden ist, welches keinen prominenten Abschluss des Gesichtes ermöglicht, da es zu weit in Richtung Hals verlegt ist. Dies kann durch verschiedene Implantate korrigiert werden. Diese können entweder aus Fremdkörpern oder auch aus Eigengewebe bestehen. Die Wahl des Implantats ist von Fall zu Fall unterschiedlich.

Aber auch ein zu großes Kinn kann störend wirken. Meistens kann man dies durch eine Liposuction korrigieren, da Fettansammlungen die Vergrößerung des Kinnes bewirken. Wenn das gewünschte Ergebnis jedoch nicht erreicht werden kann, muss auch die Knochenstruktur verändert werden, indem Knochen abgetragen wird. Jedoch auch hierfür gibt es viele verschiedenen Operationsstrategien, über die man sich unbedingt informieren sollte.