Glabellafalte

Gesichtsfalten gehören zum normalen Alterungsprozess einfach dazu. Aber wenn diese die Ausstrahlung negativ verändern, können sie sehr störend sein. Eine besonders störende Falte ist die Glabellafalte, die umgangssprachlich auch als Zornesfalte bezeichnet wird. Diese zeichnet sich vertikal zwischen den beiden Augenbrauen ab. Wenn diese tiefer werden, bekommt das Gesicht oftmals einen verärgerten, besorgten oder ängstlichen Ausdruck. Auf jeden Fall werden mit dieser Falte negative Emotionen vermitteln, die die Kommunikation wesentlich beeinflussen können.

Verursacht wird diese Faltenbildung durch die Anspannung der darunter liegenden Muskeln. Der Musculus corrugator subercilii zieht die Augenbrauen in die Mitte und leicht nach unten. Diese wird durch die Kontraktion also in eine für das Auge schützende Stellung gebracht. Der zweite Muskel, der Musculus procerus, unterstützt den ersten Muskel, indem er die Stirnhaut und die Mitte der Augenbrauen nach unten zieht. Durch die Kontraktion der beiden Muskeln entsteht die Glabellafalte. Wenn diese zu oft gebildet wird, vertieft sie sich, und bleibt dauerhaft erhalten. Die Zornesfalte bildet sich oftmals bei Konzentrations- und Sehleistungen, bei denen der Körper unbewusst die Augenbraue schützend über das Auge zieht.

Eine mögliche Behandlung ist die Unterspritzung der Falte. Hierfür gibt es mehrere verschiedene Füllstoffe, die entweder chemisch oder natürlich gewonnen werden. Besonders bekannt ist die Unterspritzung mit Botox. Die Entscheidung für die beste Behandlungsmöglichkeit sollte auf jeden Fall mit einem Facharzt erfolgen.