DermabrasionBei starken Schädigungen der Haut kann eine Dermabrasion dem unangenehmen Hautbild Abhilfe verschaffen. Das ist ein mechanisches Verfahren, bei dem die Haut abgeschliffen wird. Ein Anwendungsgebiet sind starke Verhornungen, beziehungsweise Narben, die durch Unfälle oder Akne entstanden sind. Auch oberflächliche Tattoos können mit dieser Methode effektiv entfernt werden. Natürlich kann diese Methode jedoch nur in die obersten Hautschichten vordringen, damit noch genügend Haut für den Schutz vor der Umwelt vorhanden ist. Neben tiefgehenden Schädigungen stellt auch eine dünne Haut eine Kontraindikation zur Dermabrasion dar. So ist zum Beispiel eine Behandlung im Bereich der Lider nicht möglich. Auch bei sehr großflächigen und wulstigen Narben ist das Behandlungsergebnis meist nicht zufriedenstellend. Deswegen muss für die Behandlung von großflächigen Verbrennungen ein anderes Verfahren gewählt werden. Der Eingriff kann meistens unkompliziert mit örtlicher Betäubung in Kombination mit einer Dämmerschlafnarkose durchgeführt werden. Aber es ist auch möglich eine Vollnarkose zu machen. Dann wird die oberste Hautschicht mit einem speziellen Schleifinstrument abgetragen. Durch die natürliche Wundheilung entsteht nach und nach ein Wundschorf, der sich nach über einer Woche von selbst ablöst. Erst nach drei bis sechs Monaten ist die Haut vollkommen regeneriert und kann auch wieder ohne besondere Schutzmaßnahmen der Sonne ausgesetzt werden. |