Coblation

Schnarchen entsteht oft dadurch, dass die Rachenmuskulatur im Schlaf erschlafft. Dadurch kommt es zu Engstellen im Bereich der oberen Atemwege, wodurch die Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft erhöht wird. In Folge dessen fällt der Muskelschlauch des Rachens weiter zusammen, und der Luftstrom wird turbulenter, wodurch das typische schnarchende Geräusch entsteht.

Die Coblation ist ein innovatives Operationsverfahren, bei dem weiches Gewebe schnell und effektiv abgetragen werden kann. Da es kein thermisches Verfahren ist, wie es früher üblich war, werden die umgebenden Strukturen geschont. Dadurch wird ein schnelles Abheilen der Wunden ermöglicht. Wer Angst vor neuen Methoden hat, kann schnell beruhigt werden, da dieses Verfahren schon seit 1997 erfolgreich angewendet wird.

Bei der Coblations-Tunnelung zur Schnarcher-Behandlung, wird das Gaumengewebe reduziert, damit dieses keine turbulente Strömung erzeugen kann. Da der Eingriff nur minimal invasiv ist, kann der Eingriff auch ambulant mit einer lokalen Anästhesie erfolgen. Außerdem werden die Schmerzen so minimal wie möglich gehalten. Somit ist dies besonders für den Partner eine willkommene Alternative zu langen schlaflosen Nächsten.

Jedoch ist diese Operation nur beim primären Schnarchen möglich, bei dem es im Schlaf zu keinen Atempausen kommt. Beim Schnarchen mit Atempausen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, damit dieses Problem schnell und effektiv gelöst werden kann, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden!