Bio ImplantateFür die Behandlung von Falten gibt es sehr viele verschiedene Methoden mit mehr oder weniger großem Risiko. Eine der scheinbar risikoärmsten wirkungsvollen Behandlung scheint das Unterspritzen der betroffenen Hautstrukturen mit Bioimplantaten wie zum Beispiel der Hyaluronsäure zu sein. Dies ist nämlich ein körpereigener Stoff, der synthetisch hergestellt werden kann. Dadurch wird er vom Körper sehr gut toleriert. Außerdem baut sich das Material selbstständig innerhalb von 12 bis 18 Monaten ab, weswegen mit keinen Langzeitschäden zu rechnen ist. Die Hyaluronsäure kann auch aus Tieren gewonnen werden. Hierbei gibt es aber ein geringes Risiko der Allergie oder Infektion. Doch Bio-Implantate können noch viel mehr, als einige Falten aufzufüllen. Es ist nämlich zum Beispiel auch möglich geschädigte Gelenke mit Bio-Implantaten auszukleiden, damit es gar nicht zu den Langzeitfolgen wie zum Beispiel Arthritis kommen muss. Bei einer Methode werden dem Patienten Zellen vom Gelenk entnommen und auf einem bestimmten Nährboden kultiviert. Wenn die entsprechende Größe erreicht werden konnte, wird der Zellverband wieder ins das Gelenk implantiert, damit die beiden Knochen nicht aneinander reiben können. Hiermit könnten steife Gelenke und starke Bewegungseinschränkungen schon bald der Vergangenheit angehören, was das Leben vieler stark erleichtern würde. Jedoch stehen noch einige Langzeitstudien aus, die zur Zulassung der Methode vorgelegt werden können. |